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Timify: Kosten, Erfahrungen & Alternativen

Erstmals getestet: 23.07.2026 · Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026 · So testen wir

Timify im Test: Online-Terminbuchung aus München mit dauerhaft kostenlosem Einstieg. Alle Preise, echte Stärken und Schwächen – ehrlich bewertet.

8.3/ 10 Gesamtwertung
Bedienung8.5
Funktionsumfang7.5
Preis-Leistung8.5
Eignung für kleine Studios8.5

Auf einen Blick

Anbieter
TerminApp GmbH, München (gegründet 2012)
Geeignet für
FriseursalonsKosmetikstudiosNagelstudiosWimpernstudiosFußpflegeBarbershops
Funktionen
Online-TerminbuchungKundenverwaltung
Preismodell
Dauerhaft kostenloser Basis-Plan, Premium ab 25 €/Monat – keine Provision pro Buchung
Kostenlos nutzbar?
Ja – Classic-Plan dauerhaft gratis; Premium/Enterprise 14 Tage kostenlos testbar

Was kostet Timify?

Dauerhaft kostenloser Basis-Plan, Premium ab 25 €/Monat – keine Provision pro Buchung

Preise von Timify im Überblick
TarifPreisHinweis
Classic0 €/MonatDauerhaft kostenlos: Buchungswidget, Kalender, Kundenverwaltung – ohne Terminerinnerungen
Premiumab 25 €/Monat (Jahresabo)31 €/Monat bei monatlicher Zahlung; Preis steigt pro Ressource (2 Ressourcen: 33 €, 5+: ab 78 €)
Enterpriseab 42 €/Monat (Jahresabo)Erweiterte Rechte, Statistiken, Videokonferenzen; ab 5 Ressourcen ab 132 €/Monat
Enterprise Plusauf AnfrageFilialmanager, API, Custom Branding, SSO – für Ketten
SMS-ErinnerungenAufpreis (nicht öffentlich)Muss vom Timify-Team aktiviert werden; SMS-Preise stehen nicht auf der Preisseite

Timify (TerminApp GmbH) ist eine Online-Terminbuchungssoftware aus München, die seit 2012 am Markt ist und nach eigenen Angaben über 55.000 Kunden in 28 Ländern zählt. Kundinnen buchen über ein Widget auf deiner Website, über Google („Reserve with Google“) oder Social Media – du verwaltest Termine, Mitarbeiter, Räume und Kundendaten in einem zentralen Kalender.

Was ist Timify – und was unterscheidet es?

Zwei Dinge stechen heraus: das Freemium-Modell (ein dauerhaft kostenloser Plan, der für einfache Anforderungen wirklich reicht) und der Verzicht auf jede Provision. Timify verdient am Abo, nicht an deinen Buchungen – deine Kosten bleiben planbar, egal wie voll dein Kalender ist.

Timify ist dabei bewusst branchenübergreifend gebaut: Es bedient Friseure und Kosmetikstudios genauso wie Praxen oder Finanzberater. Das macht es flexibel – aber es fehlt die Salon-Tiefe spezialisierter Systeme (Kasse, Lager, Behandlungshistorien).

Die Funktionen im Überblick

  • Online-Buchungswidget für die eigene Website, Buchung über Google, Facebook und Instagram
  • Online-Kalender mit Synchronisation zu Google Calendar, Office 365 und Microsoft Exchange
  • Ressourcenmanagement: Mitarbeiter, Räume, Geräte inkl. Buchungsabhängigkeiten
  • Kundenmanagement mit Buchungshistorie, Tags und eigenen Datenfeldern
  • Terminerinnerungen per E-Mail (ab Premium), SMS gegen Aufpreis
  • Online-Zahlungen über Stripe und PayPal
  • Native Apps für iOS, Android, Tablet und Desktop (ab Premium)
  • Statistik-Dashboard mit Buchungen, Umsatz und Auslastung

Für wen eignet sich Timify?

Gut geeignet: Solo-Selbstständige und kleine Studios, die kostenlos starten wollen; Studios, die Wert auf deutschen Datenschutz legen; alle, die ihre Buchung in die eigene Website und ihr Google-Profil einbetten möchten, statt auf einem Marktplatz zu leben.

Weniger geeignet: Salons, die Kasse, Warenwirtschaft und Terminbuchung in einem System wollen – dafür sind spezialisierte Salonlösungen die bessere Wahl. Und wer aktiv Neukunden über einen Marktplatz gewinnen will, braucht ein Tool mit Endkunden-Plattform.

Stärken

  • Vollwertiger, dauerhaft kostenloser Einstiegsplan – für Solo-Studios mit einfachen Anforderungen reicht Classic oft aus
  • Keine Provision pro Buchung: planbare Fixkosten statt Abgaben pro Neukunde
  • Sehr gute Bewertungen für die Bedienung (Capterra: 4,5/5, 80 % Weiterempfehlung)
  • Deutscher Anbieter mit Servern in Deutschland – DSGVO-konform, deutschsprachiger Support
  • Buchung über die eigene Website, Google (Reserve with Google), Facebook und Instagram

Schwächen

  • Terminerinnerungen fehlen im Gratis-Plan komplett – genau die Funktion gegen No-Shows gibt es erst ab Premium
  • SMS-Erinnerungen kosten extra, die Preise dafür sind nicht öffentlich einsehbar
  • Buchbare Zeiten nur pro Wochentag festlegbar – unflexibel bei unregelmäßigen Arbeitszeiten
  • Keine salonspezifische Tiefe: TSE-Kasse und Lagerverwaltung fehlen, nur über Drittanbieter-Apps nachrüstbar
  • Preis wächst mit jeder Ressource spürbar – 5 Mitarbeiter im Premium-Plan kosten ab 78 €/Monat

Unser Fazit

Timify lohnt sich für Studios, die eine solide, DSGVO-konforme Online-Terminbuchung ohne Provisionskosten wollen – vom Einzelkämpfer (kostenloser Classic-Plan) bis zur Kette. Wer eine Komplettlösung mit integrierter TSE-Kasse und Salonfunktionen sucht, ist bei spezialisierten Systemen wie Studiobookr oder Shore besser aufgehoben. Einplanen solltest du, dass die wirklich wichtigen Funktionen (Erinnerungen, Apps) erst im Premium-Plan stecken.

Alternativen zu Timify

Häufige Fragen zu Timify

Ist Timify wirklich kostenlos?+

Ja, der Classic-Plan ist dauerhaft kostenlos und enthält Buchungswidget, Online-Kalender und Kundenverwaltung. Automatische Terminerinnerungen und die Mobile-Apps gibt es aber erst ab dem Premium-Plan (ab 25 €/Monat im Jahresabo).

Nimmt Timify eine Provision pro Buchung?+

Nein. Timify arbeitet rein im Abo-Modell ohne Provision – anders als Marktplatz-Anbieter wie Treatwell, die pro vermitteltem Neukunden mitverdienen.

Hat Timify eine TSE-konforme Kasse?+

Nein, Timify ist eine reine Terminbuchungs- und Ressourcenverwaltungssoftware. Ein Kassensystem musst du separat betreiben oder über Marketplace-Apps von Drittanbietern anbinden.

Was ist eine „Ressource“ bei Timify?+

Eine Ressource ist alles, was gebucht werden kann: eine Mitarbeiterin, ein Raum oder ein Gerät. Die Premium- und Enterprise-Preise steigen mit der Anzahl der Ressourcen – ein Studio mit 3 Behandlerinnen zahlt also mehr als eine Solo-Gründerin.