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Shore: Kosten, Erfahrungen & Alternativen

Erstmals getestet: 23.07.2026 · Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026 · So testen wir

Shore im Test: Terminbuchung, Marketing und TSE-Kasse aus München. Alle Preise, Zusatzkosten und ehrliche Stärken & Schwächen im Überblick.

7.6/ 10 Gesamtwertung
Bedienung8.5
Funktionsumfang8.5
Preis-Leistung6.0
Eignung für kleine Studios7.0

Auf einen Blick

Anbieter
Shore GmbH, München (gegründet 2012, seit 2024 Teil von group.one)
Funktionen
Online-TerminbuchungKasse (TSE)KundenverwaltungMarketing
Preismodell
Abo ab 49,90 €/Monat (Jahresabo), All-in-One 119,90 €/Monat – plus Zusatzmodule und 1,35 % Kartengebühr
Kostenlos nutzbar?
Keine Gratis-Version; 14 Tage kostenlos testbar (Vorsicht: Jahresverträge sind nach Abschluss bindend)

Was kostet Shore?

Abo ab 49,90 €/Monat (Jahresabo), All-in-One 119,90 €/Monat – plus Zusatzmodule und 1,35 % Kartengebühr

Preise von Shore im Überblick
TarifPreisHinweis
Booking49,90 €/Monat (Jahresabo)59,90 € bei monatlicher Zahlung; Online-Buchung über Website, Google, Instagram, Erinnerungen
Booking + Marketing69,90 €/Monat (Jahresabo)Zusätzlich E-Mail-Marketing, Google-Bewertungen, 200 SMS inklusive
Kasse49,90 €/Monat (Jahresabo)iPad-Kassensoftware mit DATEV-Schnittstelle und Warenwirtschaft
All-in-One (Buchung + Marketing + Kasse)119,90 €/Monat (Jahresabo)129,90 € bei monatlicher Zahlung
Cloud-TSE (bei Kassennutzung Pflicht)9 €/MonatFür den gesetzeskonformen Kassenbetrieb in Deutschland
Shore Pay (Kartenzahlung)1,35 %/TransaktionKeine Grundgebühr; Kartenlesegerät 69 € einmalig
Hardware (einmalig)69–1.499 €Komplettes Kassen-Set 1.499 €, Bondrucker 269 €

Shore ist die Münchner All-in-One-Lösung für lokale Dienstleister: Online-Terminbuchung, Kundenverwaltung, Marketing-Automatisierung und iPad-Kasse in einer Plattform. Seit 2024 gehört Shore zur schwedischen group.one-Gruppe. Im Beauty-Bereich zählt es zu den bekanntesten Namen im DACH-Raum – mit einem Preisschild, das man kennen sollte.

Was ist Shore – und was unterscheidet es?

Shore positioniert sich zwischen den günstigen Terminbuchungs-Tools und Premium-Systemen wie Phorest: mehr Salon-Substanz als Timify (Kasse! Marketing!), aber zugänglicher als die große Ketten-Software. Gebucht wird direkt über deine Website, dein Google-Profil oder Instagram – ein Marktplatz-Modell mit Provisionen gibt es nicht.

Die Rechnung muss man allerdings vollständig machen: Zum Paketpreis kommen fast immer Zusatzmodule (TSE 9 €/Monat) und je nach Bedarf Web-App oder Website-Baukasten – so wird aus „ab 49,90 €“ schnell ein dreistelliger Monatsbetrag.

Die Funktionen im Überblick

  • Online-Terminbuchung über Website, Google, Instagram und Facebook
  • Automatische Terminerinnerungen per E-Mail/SMS und Vorabzahlung gegen No-Shows
  • Kundenmanagement mit Historie und Notizen
  • E-Mail-Marketing, Geburtstagsgrüße und Google-Bewertungsmanagement
  • iPad-Kassensystem mit Cloud-TSE, Warenwirtschaft und DATEV-Export
  • Shore Pay Kartenzahlung (1,35 % pauschal)

Für wen eignet sich Shore?

Gut geeignet: Studios mit 2–10 Mitarbeitern, die bewusst alles aus einer Hand wollen – Buchung, Marketing, Kasse – und denen deutschsprachiger Anbieter, DATEV-Export und einfache Bedienung den Premium-Preis wert sind.

Weniger geeignet: Preissensible Solo-Studios (dafür ist das Paket zu teuer) und alle, die sich nicht 12 Monate binden wollen. Vor Vertragsabschluss die Support-Kritik der letzten Monate im Blick behalten.

Stärken

  • Sehr intuitive Bedienung und gutes Onboarding – auch für Technik-Einsteiger schnell erlernbar
  • Echte Komplettlösung aus einer Hand: Buchung, CRM, Marketing und TSE-/GoBD-Kasse mit DATEV-Schnittstelle
  • Buchung direkt über Google, Instagram und Facebook – die Kanäle, über die Kundinnen wirklich suchen
  • Automatische Erinnerungen und Vorabzahlung reduzieren No-Shows spürbar
  • Transparente Kartenzahlungsgebühr von pauschal 1,35 % ohne Terminal-Grundgebühr

Schwächen

  • Vergleichsweise teuer, viele Extras kosten separat: TSE 9 €, Website-Baukasten 65 €, Web-App 40 €/Monat
  • Support-Erreichbarkeit in der Kritik: unbeantwortete Anrufe und Chats, nicht eingehaltene Rückrufversprechen
  • Unflexible Verträge: Jahresvertrag nach Abschluss bindend, Kündigungen laut Bewertungen teils schleppend
  • Einzelne Nutzer berichten von zunehmenden Bugs und nachlassender Servicequalität
  • Der Website-Service verspricht laut Bewertungen mehr als geliefert wird – Inhalte muss man weitgehend selbst erstellen

Unser Fazit

Shore lohnt sich für Studios im DACH-Raum, die Terminbuchung, Marketing und eine gesetzeskonforme Kasse bewusst aus einer Hand wollen und dafür einen Premium-Preis zahlen – die Bewertungen bestätigen eine solide, einfach bedienbare Lösung. Wer nur Online-Terminbuchung sucht oder preissensibel ist, findet bei Studiobookr oder Timify günstigere Alternativen. Und den Website-Baukasten für 65 €/Monat würden wir uns sparen – eine eigene professionelle Website kostet einmalig und gehört dir.

Alternativen zu Shore

Häufige Fragen zu Shore

Was kostet Shore im Monat wirklich?+

Der Einstieg (Booking) kostet 49,90 €/Monat im Jahresabo. Realistisch mit Kasse und TSE liegst du beim All-in-One-Paket bei knapp 129 €/Monat – plus 1,35 % Kartengebühr und ggf. Hardware. Damit gehört Shore zu den teureren Lösungen am Markt.

Ist Shore monatlich kündbar?+

Es gibt eine monatlich kündbare Variante (teurer) und ein günstigeres Jahresabo mit 12 Monaten Bindung. Achtung: Der Jahresvertrag ist nach Abschluss bindend – mehrere Nutzer berichten von schleppender Kündigungsbearbeitung.

Hat Shore eine TSE-konforme Kasse?+

Ja, Shore bietet eine iPad-Kasse mit Cloud-TSE (9 €/Monat), GoBD-Konformität und DATEV-Schnittstelle – für deutsche Studios rechtssicher einsetzbar.

Lohnt sich der Shore-Website-Baukasten?+

Mit 65 €/Monat (780 €/Jahr) ist er teuer, und laut Nutzerbewertungen musst du Inhalte weitgehend selbst erstellen. Eine einmalig professionell erstellte Website mit integrierter Shore-Buchung ist langfristig fast immer die bessere Rechnung.