Salonware: Kosten, Erfahrungen & Alternativen
Erstmals getestet: 23.07.2026 · Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026 · So testen wir
Salonware wurde 2020 eingestellt: Die Friseursoftware scheiterte an der TSE-Pflicht, die Firma ist liquidiert. Was dahintersteckt – und die besten Alternativen 2026.
⚠️ Dieses Produkt wurde eingestellt.
Salonware ist nicht mehr erhältlich. Details und aktuelle Alternativen findest du in diesem Bericht.
Auf einen Blick
- Anbieter
- SALONWARE Pro GmbH, Burghausen – 2020 eingestellt, Firma 2022 liquidiert
- Geeignet für
- Friseursalons
- Funktionen
- Online-TerminbuchungKasse (TSE)Kundenverwaltung
- Preismodell
- Ehemals SaaS-Abo 19–39 €/Monat zzgl. MwSt. – seit 2020 nicht mehr buchbar
- Kostenlos nutzbar?
- Nicht mehr relevant – das Produkt ist seit 2020 vom Markt
Was kostete Salonware? (letzte bekannte Preise)
Ehemals SaaS-Abo 19–39 €/Monat zzgl. MwSt. – seit 2020 nicht mehr buchbar
| Tarif | Preis | Hinweis |
|---|---|---|
| Kassensystem Starter/Basic | ab 19 €/Monat zzgl. MwSt. | Letzter bekannter Stand 2018; bis 3 bzw. 5 Mitarbeiter – nicht mehr buchbar |
| Salon-Management Express | 29–39 €/Monat zzgl. MwSt. | Vollwertige Salonverwaltung inkl. Terminplanung und Kasse – nicht mehr buchbar |
| Salon-Management Professional | zuletzt 39 €/Monat zzgl. MwSt. | Umfangreichste Version, ohne Einrichtungskosten und Laufzeitbindung – nicht mehr buchbar |
Salonware war von 2009 bis 2020 eine cloudbasierte Kassen- und Salonverwaltungssoftware für Friseursalons aus Burghausen (Bayern) – entwickelt von einer Friseurmeisterin, gehostet in Deutschland, vertrieben unter mehr als 30 Markennamen. Heute existiert das Produkt nicht mehr. Diese Seite erklärt, was passiert ist und welche Alternativen sich 2026 lohnen.
Warum wurde Salonware eingestellt?
Zum 1. Januar 2020 verschärfte die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) die Anforderungen an elektronische Kassen: Jedes System braucht seither eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) nach BSI-Vorgaben. Salonware konnte diese Anforderung architektonisch nicht umsetzen – und stellte den Betrieb Anfang 2020 komplett ein, statt ein rechtlich unsicheres Produkt weiterzuverkaufen.
Die Betreiberfirma SALONWARE Pro GmbH wurde 2022 liquidiert. Wer heute auf salonware.de landet, sieht einen fremden Software-Shop – die Domain wurde weitergegeben.
Was das für dich bedeutet
Falls du Salonware noch aus deiner Gründungszeit kennst oder es dir empfohlen wurde: Such nicht weiter – es gibt weder Lizenzen noch Support. Und falls du irgendwo auf alte Vergleichsartikel stößt, die Salonware noch listen: Sie sind veraltet.
Die gute Nachricht: Der Markt 2026 bietet deutlich mehr als 2020. TSE-konforme Kasse, Online-Buchung und Kundenkartei gibt es heute ab rund 40 €/Monat – mehr dazu in den Alternativen unten.
Worauf du bei der Nachfolge-Software achten solltest
- TSE/GoBD nachweislich erfüllt – lass dir Zertifizierung bzw. IDW-PS-880-Testat zeigen
- Aktive Weiterentwicklung – regelmäßige Updates, erreichbarer Support
- DSGVO & Datenstandort – idealerweise Hosting in Deutschland/EU
- Faires Preismodell – monatlich kündbar, keine versteckten Provisionen
- Datenexport – deine Kundendaten müssen exportierbar bleiben
Stärken
- Historisch: Cloud-Pionier der Branche – bereits ab 2009 browserbasiert und geräteunabhängig
- Historisch: Datenhaltung im deutschen Rechenzentrum („Cloud Services Made in Germany“)
- Historisch: von einer Friseurmeisterin entwickelt, dadurch sehr branchennah
- Historisch: faires Preismodell ohne Einrichtungskosten und ohne Laufzeitbindung
Schwächen
- K.o.-Kriterium: Die Software konnte die TSE-Pflicht (Kassensicherungsverordnung) architektonisch nicht umsetzen und wurde Anfang 2020 eingestellt
- Seit 2020 keine Neukunden, kein Support, keine Weiterentwicklung; die Betreiberfirma wurde 2022 liquidiert
- Die Domain salonware.de leitet inzwischen auf einen fremden Software-Shop weiter – Vorsicht vor Verwechslung
- Das auf Capterra gelistete „Salonware/Spaware“ (2,8/5) ist ein anderes US-Produkt und hat mit der deutschen Software nichts zu tun
Unser Fazit
Salonware ist seit 2020 vom Markt und kann weder gekauft noch getestet werden – wer heute danach sucht, sollte direkt bei aktuellen, TSE-konformen Alternativen einsteigen. Für kleine Friseursalons mit ähnlichem Anspruch (bezahlbar, deutsch, unkompliziert) ist Studiobookr/studiolution der naheliegendste Nachfolger; wer mehr Marketing-Power will, schaut sich Shore oder Phorest an.
Alternativen zu Salonware
Studiobookr
8.7Studiobookr im Test: provisionsfreie Online-Terminbuchung der deutschen Salonsoftware studiolution. Alle Preise, Stärken und Schwächen – ehrlich bewertet.
Abo ab 22,95 €/Monat (studiolution) – Terminbuchung über studiobookr provisionsfrei enthalten
Zum Testbericht →Shore
7.6Shore im Test: Terminbuchung, Marketing und TSE-Kasse aus München. Alle Preise, Zusatzkosten und ehrliche Stärken & Schwächen im Überblick.
Abo ab 49,90 €/Monat (Jahresabo), All-in-One 119,90 €/Monat – plus Zusatzmodule und 1,35 % Kartengebühr
Zum Testbericht →Phorest
7.5Phorest im Test: Premium-Salonsoftware mit starkem Marketing – aber ohne öffentliche Preise. Realistische Kosten, Stärken und Schwächen im Überblick.
Abo mit individuellem Angebot – keine öffentliche Preisliste; realistisch ab ca. 99 €/Monat
Zum Testbericht →Häufige Fragen zu Salonware
Gibt es Salonware noch?+
Nein. Die deutsche Friseursoftware Salonware wurde Anfang 2020 eingestellt, weil sie die gesetzliche TSE-Pflicht (Kassensicherungsverordnung) nicht umsetzen konnte. Die Betreiberfirma SALONWARE Pro GmbH wurde 2022 liquidiert und 2026 aus dem Handelsregister gelöscht.
Was ist mit der Website salonware.de?+
Die Domain leitet inzwischen auf einen fremden Software-Shop weiter und hat mit dem ursprünglichen Produkt nichts mehr zu tun. Auch das auf Capterra gelistete „Salonware/Spaware“ ist ein anderes, US-amerikanisches Produkt.
Welche Alternative ist Salonware am ähnlichsten?+
Vom Profil her (deutsch, bezahlbar, browserbasiert, für kleine Salons) ist Studiobookr/studiolution der naheliegendste Nachfolger – provisionsfreie Online-Buchung plus TSE-konforme Kasse ab rund 40 €/Monat.
Was lernt man aus dem Salonware-Aus?+
Setze auf Software, die gesetzliche Anforderungen (TSE, GoBD, DSGVO) nachweislich erfüllt und aktiv weiterentwickelt wird. Ein günstiger Preis nützt nichts, wenn das Produkt regulatorisch nicht mithalten kann.