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Planity: Kosten, Erfahrungen & Alternativen

Erstmals getestet: 23.07.2026 · Zuletzt aktualisiert: 23.07.2026 · So testen wir

Planity im Test: Beauty-Buchungsplattform mit Marktplatz-Reichweite und TSE-Kasse – ohne Provision, aber ohne öffentliche Preise. Kosten & Schwächen ehrlich bewertet.

7.4/ 10 Gesamtwertung
Bedienung8.0
Funktionsumfang8.0
Preis-Leistung6.5
Eignung für kleine Studios7.0

Auf einen Blick

Anbieter
Planity SAS, Paris – deutsche Tochter: Planity GmbH, Köln (gegründet 2017)
Funktionen
Online-TerminbuchungKasse (TSE)KundenverwaltungMarktplatz
Preismodell
Festpreis-Abo ohne Provision, laut Drittquellen ab ca. 69 €/Monat – offizielle Preise nur im Beratungsgespräch
Kostenlos nutzbar?
Keine Gratis-Version, keine Self-Service-Testphase – nur kostenlose Demo über ein Beratungsgespräch

Was kostet Planity?

Festpreis-Abo ohne Provision, laut Drittquellen ab ca. 69 €/Monat – offizielle Preise nur im Beratungsgespräch

Preise von Planity im Überblick
TarifPreisHinweis
Kalender (Basis)ab ca. 69 €/Monat zzgl. MwSt.Salonseite auf planity.com, Kalender, Kundenkartei, 100 SMS/Monat inkl. – Preis laut Drittquellen
Kalender + White-Label-Websiteca. 79 €/Monat zzgl. MwSt.Eigene Buchungswebsite ohne Planity-Branding
Kalender + Kasseab ca. 99 €/Monat zzgl. MwSt.TSE-konforme Kasse mit DATEV-Export, Bestandsverwaltung, Gutschein-Onlineverkauf
Komplettpaket (Kasse + Website/Shop)ca. 109–119 €/Monat zzgl. MwSt.Alle Module
SMS über Freikontingent0,09 €/SMSNach den 100 Gratis-SMS pro Monat
Kartenzahlung (Planity Pay)0,79–0,99 % + 0,19 €/TransaktionWiFi-Terminal einmalig ca. 244 €
Kassenhardwareeinmalig ca. 290–830 €Tablet-Drucker ab 290 €, komplettes Kassenpaket ab ca. 830 €
Einrichtung & Schulung0 €Onboarding, Schulung, Support inklusive; monatlich kündbar, keine Provision

Planity ist die französische Antwort auf Treatwell: eine Beauty-Buchungsplattform mit rund 15 Millionen Nutzern pro Monat, die seit einigen Jahren massiv nach Deutschland expandiert – mit deutscher Tochter in Köln und über 80 Mio. € Finanzierung. Für Salons kombiniert Planity Marktplatz-Reichweite mit Salonsoftware und optionaler TSE-Kasse.

Was ist Planity – und was unterscheidet es?

Der zentrale Unterschied zu Treatwell: Planity nimmt keine Provision. Du zahlst ein festes Monatsabo, die Sichtbarkeit auf planity.com ist enthalten – egal, wie viele Buchungen darüber reinkommen. Bei gut laufendem Profil ist das deutlich planbarer als ein Provisionsmodell.

Die Kehrseite: Das Abo ist mit ca. 69–119 €/Monat (zzgl. MwSt.) eines der teureren am Markt, und die Preise stehen nicht öffentlich auf der Website – ohne Verkaufsgespräch bekommst du keine Zahlen.

Die Funktionen im Überblick

  • Salonprofil auf dem Planity-Marktplatz mit Online-Buchung rund um die Uhr
  • Online-Terminkalender mit Kundenkartei und Terminstatistiken
  • SMS-Erinnerungen (100/Monat inklusive) und Anzahlungsfunktion gegen No-Shows
  • Optional: White-Label-Buchungswebsite ohne Planity-Branding
  • Optional: TSE-konformes Kassensystem mit DATEV-Export und Bestandsverwaltung
  • Zahlungsterminal (Planity Pay) und Online-Gutscheinverkauf

Für wen eignet sich Planity?

Gut geeignet: Stationäre Salons in Städten, die Neukunden über eine Plattform gewinnen wollen, ohne pro Buchung Provision abzugeben – und die Wert auf persönliches Onboarding und rechtssichere Kasse legen.

Weniger geeignet: Mobile Dienstleister und Home-Studios (werden nicht aufgenommen), sehr preisbewusste Solo-Studios und alle, die primär über die eigene Website statt über einen Marktplatz buchen lassen wollen.

Stärken

  • Reichweitenstarker Marktplatz (ca. 15 Mio. Nutzer/Monat) bringt aktiv Neukunden – laut Anbieter ø 5 pro Monat
  • Keine Provision auf Buchungen: planbares Festpreis-Abo, monatlich kündbar, unbegrenzte Mitarbeiter
  • Rechtssichere TSE-Kasse (KassenSichV/IDW PS 880) mit DATEV-Anbindung
  • Wirksamer No-Show-Schutz: SMS-Erinnerungen plus Anzahlungsfunktion
  • Persönlicher deutschsprachiger Support 6 Tage/Woche, kostenloses Onboarding mit Vor-Ort-Schulung

Schwächen

  • Intransparente Preise: keine EUR-Beträge auf der Tarifseite – alles läuft übers Verkaufsgespräch
  • Vergleichsweise teuer: Einstieg ca. 69 €/Monat, mit Kasse ab ca. 99 €; Beispielsalons kommen inkl. Gebühren auf 200 €+
  • Transaktionsgebühren bei Kartenzahlung und SMS-Kosten über dem kleinen Freikontingent von 100 SMS
  • Nur für stationäre Beauty-Betriebe in FR/DE/BE – mobile Dienstleister bleiben außen vor
  • Gemischte unabhängige Bewertungen: Capterra Deutschland nur 3,3/5 (wenige Stimmen) mit Kritik an Preis-Leistung

Unser Fazit

Planity lohnt sich für stationäre Salons, die aktiv Neukunden über eine reichweitenstarke Plattform gewinnen wollen und eine rechtssichere Komplettlösung mit TSE-Kasse und persönlichem Onboarding suchen – das provisionsfreie Modell ist fairer als bei Marktplatz-Konkurrenten wie Treatwell. Wer nur einen schlanken Online-Kalender braucht oder aufs Budget achtet, zahlt hier für Reichweite mit, die er vielleicht nicht braucht – Studiobookr bietet das Kernpaket für rund die Hälfte.

Alternativen zu Planity

Häufige Fragen zu Planity

Was kostet Planity im Monat?+

Offiziell nennt Planity Preise nur im Beratungsgespräch. Laut Drittquellen liegt das Basis-Abo bei ca. 69 €/Monat zzgl. MwSt., mit Kasse ab ca. 99 €, das Komplettpaket bei ca. 119 € – plus SMS- und Kartenzahlungsgebühren nach Nutzung.

Nimmt Planity eine Provision pro Buchung?+

Nein – anders als Treatwell arbeitet Planity mit einem festen Monatsabo ohne Provision auf Buchungen. Die Marktplatz-Reichweite ist im Abo enthalten.

Wie viele Neukunden bringt Planity wirklich?+

Planity nennt durchschnittlich ca. 5 Neukunden pro Monat und gibt an, dass 50 % der Termine außerhalb der Öffnungszeiten gebucht werden. Wie viel bei dir ankommt, hängt stark von Stadt und Wettbewerbsdichte ab – frag im Gespräch nach Zahlen für deine Region.

Ist die Planity-Kasse in Deutschland rechtskonform?+

Ja, das Kassenmodul ist TSE-konform nach KassenSichV mit IDW-PS-880-Testat und DATEV-Export.